SchreibCoach, Poesiepädagogin, Gruppenleiterin, Autorin

  • Studium zur Poesiepädagogin
    bei Lutz v. Werder
  • Ausbildung in Themenzentrierter Interaktion
  • Fortbildungen in Gestalt-, Kunst-, 
    und Tanztherapie
  • 5 Jahre Flüchtlingsarbeit in der ev. Kirchengemeinde Beuel, Gründung "Café International"
  • Interaktive Poesie- und Bibliopädagogik
  • Ausbildung zur Zwiegesprächsberaterin nach Michael Lukas Moeller
  • Seit 2004 Training in einer GfK-Übungsgruppe und Fortbildung in "Gewaltfreier Kommunikation" bei Armin Torbecke, Steyerberg
  • Seit 1992 Durchführung von zahlreichen Schreib-Workshops in psychosozialen und Weiterbildungsinstitutionen, in Frauenzentren, für verwaiste Eltern, Mädchengruppen, Schulen, Seniorenheimen...
  • Gründung der KALLIOPE FrauenSchreibSchule mit Lisa Becker-Saaler 1999, alleinige Leitung seit 2002
  • Seit 2002 Leitung von Paarworkshops (Einführung in die Zwiegesprächspraxis nach M.L. Moeller u. Célia Fatía), zusammen mit Reiner Hühner
  • Tätigkeit als Schreibcoach für Schreibende und KünstlerInnen (u.a. inspiriert durch Julia Cameron, "Der Weg des Künstlers")
  • Lehrauftrag "Autobiographisches Schreiben" an der Universität Darmstadt, Sommersemester 2009
  • Workshops "Übergangsrituale in der Natur" bei Coleridge Daniels, Kapstadt
  • Seit mehr als 20 Jahren Meditationspraxis, seit 10 Jahren Achtsamkeitsmeditation nach Thich Nhat Hanh und in Haus Siddharta, Bonn. Seit 2010 Zenschulung bei Sensei Barbara Wegmüller, Bern

Seit 2008: Dialog-und Schreibwerkstatt "Das Schweigen brechen" und "Schweres Gepäck" basierend auf:

  • seit 25 Jahren Familienforschung
  • 2005 Polenreise auf den Spuren der Mutter (1945 Flucht aus der Neumark, Westpolen)
  • 2006 Teilnahme an der Jahrestagung des Vertriebenenverbands in Travemünde u.a. mit Prof. Radeboldt, Peter Heinl
  • 2007 Tagung Shoa in der Uni Frankfurt am Main
  • 2009 Mai: Fortbildungstag bei Prof. Radeboldt in Köln "Was uns nicht tötet, macht uns härter"
  • 2013 Februar: Teilnahme am 2. Internationalen Kongress "Kindheiten im Zweiten Weltkrieg in Europa" mit eigenem Vortrag: "Möglichkeiten der Dialog- und Schreibwerkstatt" vm 22.-23.02.2013 am Universitätsklinikum Münster
  • Juni 2010, November 2011 und 2012: Auschwitz-Retreat mit Roshi Bernie Glassman
  • Offener Gesprächskreis für Kriegskinder und ihre Nachkommen seit Januar 2011 fortlaufend ca. alle 3 Wochen
  • Fortbildungen in Kreisarbeit und Kreisgespräch bei verschiedenen Lehrern und im Auschwitz-Retreat, an dem ich jährlich seit 2010 teilnehme

dazu Selbststudium:

  • Verarbeitung des 2. Weltkriegs in der Weltliteratur
  • therapeutischer Umgang mit seelischen Folgen und Traumata (z.B. Wolfgang Neumann, Luise Reddemann). Eigene Therapien, Fortbildungen, Supervision
  • Journalistische Fachbücher und-Artikel zum Thema, z.B. Sabine Bode
Sprache - Roter Faden
meines Lebens

Das Wort und die Stille sind meine Berufung: auf dem Papier, als gesungener Ton, im (Zwie-)Gespräch. Schreiben ist mein Weg zum Innehalten, zum Selbstausdruck und zur künstlerischen Entfaltung. Ich möchte dazu beitragen, dass Sie Ihre innere Stimme wieder hören und ernst nehmen, indem ich Sie für das Schreiben begeistere. Ich will insbesondere Frauen ermutigen, das Wort zu ergreifen, sich auszudrücken und sich Gehör zu verschaffen.
Warum Sie sich gerade von mir bei Ihrem Weg begleiten lassen sollten? Weil mir in 60 Lebensjahren fast kein Gefühl fremd geblieben ist und Sie sicher sein können, professionell aufgefangen zu werden - mit allem, was gerade in Ihnen aufsteigt und anklingt.

Worte sind meine Profession

Die Auseinandersetzung mit Worten und Wechseln prägten mich von meinem ersten Lebenstag im Jahr 1952 an: Zahlreiche Umzüge in der Kindheit und der Wechsel nach Madrid in der Jugend lehrten mich früh, flexibel zu kommunizieren. Meine Heimat fand ich im Klang der Stimme meiner Mutter, die mir viele Stunden lang vorlas. Und im Gesang, im Ton der Flöte.

Ein Studium der Germanistik und Romanistik enttäuschte meine Liebe zur Sprache, ich brach es ab. Neben Englisch, Französisch und Spanisch fand ich im Italienischen neue Ausdrucksmöglichkeiten - und suchte, mehr und mehr, den Kontakt zu meiner inneren Stimme. Lange Jahre ernährte ich als Fremdsprachensekretärin meine Tochter und mich von Büchern. Eine Psychoanalyse half mir, das verborgene innere Wort wieder zu entdecken - und damit die Liebe zum Schreiben.
Daraus wurde Profession.